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Trotz Regens trafen sich um 9.00 Uhr sechs Wetterfeste bei der Volkshochschule
(Grimmelallee), um die Fahrt durchzuführen. Nach kurzen Diskussionen, ob
wir nicht, auf besseres Wetter im weiteren Tagesverlauf hoffend, die Hinfahrt
mit der Bahn und die Rückfahrt mit dem Rad machen sollten, entschlossen wir uns
erst einmal loszufahren. In Wolkramshausen stiegen wir dann doch in den
Zug, um uns den starken Anstieg nach Straußberg in Regenklamotten zu ersparen.
Der Zug, der nicht lange auf sich warten ließ, brachte uns nach Niederspier.
Dort besuchten wir außerplanmäßig das Gehöft der Familie Bärwinkel (ein
Arbeitskollege von einem aus unserer Truppe). Zu unser aller Überraschung gab
es ein zweites Frühstück und anschließend eine Führung durch die Stallungen, in
denen Kühe, Schweine, Pferde und auch eine Ziege zu sehen waren. Herr Bärwinkel
gab uns dann noch den Tipp auf unserer Fahrt über Otterstedt und Wasserthalleben
nach Greußen, das Helbewehr zu besichtigen, was wir dann auch taten.
Etwa zwei Kilometer hinter Wasserthalleben wird dort die Helbe in drei Arme geteilt,
um die verschiedenen Mühlen zwischen Westgreußen und Sömmerda mit Wasser zu
versorgen. Das moderne Bauwerk geht auf ein spätmittelalterliches zurück und
ist sehr interessant.
Von dort war es nur noch ein Katzensprung bis zur Funkenburg in Westgreußen.
Diese befestigte Siedlung der Germanen stammt aus der vorrömischen Eisenzeit
(3.-1.Jh.v.u.Z.). Es wurden dort über 50 Gebäude ausgegraben, von denen
einige nachgebaut wurden. Innerhalb des
Siedlungsbereiches wurden auch Tier- und Menschenopfer gefunden, eine
Besonderheit dieser Burg.
Als letzter Punkt stand nun noch der Besuch des Ziegenhofs Peter auf dem
Programm. Dieser ist seit kurzem der Zweite Archehof in Thüringen, weil er sich
um den Erhalt dreier vom Aussterben bedrohter Haustierrassen kümmert. Den
Hauptteil stellen die Thüringer Waldziegen, die zur Milchwirtschaft genutzt
werden, dar. 46 Milchziegen liefern die Milch zum Trinken und zur Produktion
(auch auf dem Hof) von wohlschmeckendem
Frisch-, Weich- und Schnittkäse.Nach
einer ausführlichen Führung mit umfangreichen Erläuterungen durch die
Eigentümerin Frau Dr. Keller, verkosteten wir die Produkte und konnten uns von
ihrer hervorragenden Qualität überzeugen. Dazu gab es Proben passender
Weisweine eines Weingutes aus dem Unstrutgebiet.
So gestärkt traten wir dann den Heimweg an. Allerdings, auf Grund der
fortgeschrittenen Zeit und da das Wetter sich auch nicht gebessert hatte, mit
der Bahn.
Alle waren sich einig, dass es, trotz des nasskalten Wetters , einerlebnisreicher
und schöner Tag war.
Weitere Infos unter:
http://www.funkenburg-westgreussen.de/
Funkenburg Westgreußen
99718 Greußen/Thür.
Tel./Fax 03636/704616
http://www.Ziegen-Peter.de
Dr. Katja Keller & Wolfgang Peter
Niedertopfstedter Str. 1 99718 Greußen/Thür.
Tel. 03636/701641 Fax 03636/701642
eMail: Ziegen-Peter@t-online.de
Das etwaige Streckenprofil:
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